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05.05.2007 Für Thüringen


Vor 4 Wochen zeichnete es sich beim Ländervergleich Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ab, dass Markus Peuckert als Favorit gelten darf. Die Mitteldeutschen Meisterschaften gewann der 14 jährige aus Kornhochheim.

Dieses Mal ging es nach Schönebeck bei Magdeburg. Am 5.5.07 um 6 Uhr fuhren wir zu den Ostdeutschen Meisterschaften 2007. Es kamen Kämpfer aus Berlin, Brandenburg, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Mit ihm am Start waren seine Trainer Fabian Frank, David Weichel und als Betreuer Christian Zink vom KSV Jitoku.

Schönebeck präsentierte sich von seiner besten Seite. Nach den Eröffnungsreden brachten 4 junge Damen mit einer Tanzvorführung Stimmung in die Halle.

Markus startete in der männlichen Jugend B bis 60 kg und war in seiner Klasse einer der jüngsten Teilnehmer. Kampf 1 wurde taktisch entschieden. Ein Konterwurf und eine Festhalte brachten eine volle technische Wertung in Stand und Boden. Nun musste nur noch ein sauberer Treffer mit Fuß oder Hand her. Vorzeitig beendete Markus den Kampf mit einen technischem KO durch einen klaren Treffer zum Körper.

Im zweiten Kampf brauchte Markus etwas länger. Sein Gegner war zwar gleich schwer, aber um einiges länger. Aber auch hier dominierte er klar und führte nach kurzer Zeit. Ein Armhebel im Boden brachte ihm die erste volle technische Wertung. Kurz darauf erreichte er auch mehre volle Wertungen im Schlag- und Trittbereich. Ein Wurf beendete auch diesen Kampf vorzeitig. Im dritten Kampf - dem Finalkampf - machte Markus wieder kurzen Prozess. Auch hier gelang ihm erneut das technische KO.

Markus Peuckert aus Kornhochheim wurde somit verdient Ostdeutscher Meister seiner Klasse.










David Weichel startete  in der am stärksten besetzten Klasse an diesem Tag. Es wurden mehrere Pools gebildet um den Sieger zu ermitteln. Im ersten Kampf brachte David mehre Fußtritt hart ins Ziel. Im Gegensatz zur Jugend muss nicht abgestoppt werden. Eine Würge im Boden zwang den Gegner zum Abklopfen. Konditionell angeschlagen konnte dieser David nicht mehr viel entgegensetzen. Ein Wurf beendete den Kampf und David war eine Runde Weiter. Leider verletzte sich David am Daumen.

Im nächsten Kampf konnte David seine rechte Hand nur eingeschränkt einsetzen. Mehrere gerade Fußtritte hielten den Gegner auf Distanz. Ein Kampf in der Griffdistanz mit einer getapten Hand sollte vermieden werden. Ein Sieg musste her, denn nur so war das Ticket für die Deutschen Meisterschaften im Juni erreichbar. Mit einem knappen Punktevorsprung siegte David. Den Finalkampf gegen Murrat Abdula aus Sachsen-Anhalt konnte David nicht wahrnehmen. Sein Daumengelenk war doch angeschwollen und aus Rücksicht auf die Gesundheit stellten wir David nicht auf die Matte.

Fabian Frank ging als Dritter unserer Kämpfer an den Start. Den ersten Kampf gewann er mit 14 : 5 Punkten. Er dominierte klar im Schlag- und Trittbereich. Eine Schwäche im Wurfbereich verhinderte den vorzeitigen Sieg. Im nächsten Kampf unterlag er knapp. Beim dritten Kampf war wohl der Schiedsrichter am Tisch das schwächste Glied auf der Matte. Mehrere klare Treffer wurden von den Kampfrichtern nicht notiert. Ein Wurf von Fabian wurde mit einem Punkt für den Berliner gewertet. Ob Fabian wirklich der Verlierer war, werden wir nie erfahren. Somit reichte seine Gesamtwertung jedoch immer noch für guten 3.Platz.

Der Kampfsportverein Jitoku mit seinem Sitz in Gamstädt ist mit diesen ergebnissen seiner Sportler sehr zufrieden. Die Ausbeute dieser Meisterschaft war hervorragend. Unsere guten Trainingsmöglichkeiten in der Turnhalle Gamstädt und der Realschule Neudietendorf tragen Maßgeblich dazu bei, dass wir einer der 4 Vereine, von 28 Thüringer Ju-Jutsu Vereinen, sind die sich für die Deutschen Meisterschaften qualifizierten.



Eindrucksvoll konnte der KSV Jitoku sich platzieren. Wer Lust hat diesen vielseitigen Sport zu erlernen kann gerne Montag oder Mittwoch nach Neudietendorf um 18 Uhr oder Dienstag und Freitags um 18 Uhr in der Turnhalle Gamstädt vorbei kommen.


Christian Zink

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