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12.04.2008 Gewalt gegen Frauen - nicht bei uns!

Eine Aktion des Deutschen Olympischen Sportbundes

Komplett geschützt durch den Vollschutzanzug setzte der Mann die Frau unter Druck. Wenn Sie still hält und ruhig, wird schon nichts passieren ….

Im Gegensatz zu der Mehrzahl der Frauen schrie und wehrte sich die Frau. Die Treffer zeigten trotz Schutzanzug Wirkung und die Teilnehmerin war mit dem gelernten zufrieden. Fast alles was sie in den 2 Tagen gelernt hatte konnte praktisch umgesetzt werden.

Der KSV Jitoku nahm an der Aktion des Deutschen Olympischen Sportbundes „Gewalt gegen Frauen – Nicht Mit uns!“ teil. Selbstbehauptung und Selbstverteidigung, dazu etwas Hintergrundwissen und auch etwas Spaß bildenden die Mischung. Als Referenten fungierten Conny Beer-Demisch vom Traumanetzwerk der kassenärztlichen Vereinigung mit dem Thema Folgen von Gewalt, Hans-Olaf Richter mit dem Thema Stalking und Recht von der Universität Jena und Christian Zink als Leiter der Veranstaltung.

Die Meinung der Teilnehmerinnen war nach dem Kurs eindeutig. Die Stunden vergingen wie im Flug und haben richtig etwas gebracht. Einige der Frauen wollen im November erneut am Kurs teilnehmen. Denn: Gewalt gegen Frauen – Nicht mit uns!

 Christian Zink

 

 

Dankesbrief des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. 

 


 

 

Meinung einer Teilnehmerin:

 

 

Hallo Christian,

wer sich als Opfer dem Lauf der Zeit unterwerfen will, dass Gewalt und Demütigung an Schwächeren zunehmen, sollte Deinen Kurs „Frauenselbstbehauptung und Selbstverteidigung“ nicht besuchen.

Als liebende Mutter und als gesellschaftlich engagierte Frau kann man da sicherlich nicht tatenlos zusehen. Dies war der ausschlaggebende Beweggrund für unsere Teilnahme und unsere Erwartungen wurden mehr als übertroffen.

Gestärkt darin, wie man Gefahrensituationen erkennen kann, wie man sie möglichst vermeidet, wie man sich im Ernstfall verteidigt oder auch wie man Opfern hilft, ohne sich selbst direkt zu gefährden, treten wir jetzt mit geradem Rücken und festem Blick aus dem Haus.

Allein die theoretische Aufklärung, welche durch erschreckende, statistische Zahlen belegt wurden und welche die landläufigen Vorurteile aus der Gedankenwelt strichen, macht Deinen Kurs so unendlich wertvoll.

Du bist mit Deinen Intentionen, Deinem Einfühlungsvermögen und natürlich Deinem starken Hintergrundwissen ein Lichtblick für alle, die präventiv aber auch kurierend, hilfesuchend zu Dir kommen.

Trotz des ernsten Themas kam auch der Spaß nicht zu kurz, wahrscheinlich um die ergreifenden Tatsachen zu ertragen.

Ein Dank auch an den „Hellen Hans“, der sich so tapfer von uns im Vollschutzanzug vermöbeln ließ.

Auf jeden Fall empfehlen wir diesen Kurs nicht nur durch unser hiesiges Statement weiter.

Alles Gute für Euch und Eure Mission.

Anke Heller

(Kaufmännische Projektleiterin aus Gotha)

Sylvia Seth

(Ingenieurin aus Tüttleben)