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21.02.2009 Landesmeistertitel für den KSV Jitoku e.V.

Gleich in zweierlei Hinsicht erfolgreich präsentierte sich der Kampfsportverein Jitoku e.V. aus Gamstädt sich.
Der 21.02.2009 diente als Landesmeisterschaft im Ju-Jutsu-Fighting der U15 und älter, sowie für alle Kinder als Landesjugendspiele. Wie vom Drei-Burgen-Pokal gewohnt, richtet der KSV Jitoku die Veranstaltung aus. Uns los ging’s.

In der männlichen U10 trafen nur 4 Kinder aufeinander. Alle drei Jitokus besetzten die Plätze eins bis drei. Besonders freute sich Tobias Rothschuh aus Gamstädt. Er zeigte, dass das beste technische Können und gewann verdient. Die Hinweise des Kindertrainers Fabian Frank setzte er richtig um. Aber auch Erik Hüttner auf Platz 2 und Florian Altenburg auf dem dritten Platz machten eine gute Figur.

Im Finalkampf knapp geschlagen wurde Hannes Badura. Aber auch ein zweiter Platz in der U12 führte zu Freudentänzen bei Sportler, Eltern und Trainern. Souverän setzte sich Patricia Seth aus Tüttleben durch. Sie gewann jeden Kampf vorzeitig durch technische Überlegenheit. Äußerst präzise prüfte sie ihre Gegnerinnen in der U12 mit Tritten und Schlägen im Leichtkontakt. Ein Wurf und die anschließende obligatorische Festhalte beendete die Kämpfe. Klasse gemacht – Patricia! Ihre Vereinskameradin Annika Körner war von der Leistung beeindruckt. Sie verlor leider alle 4 Kämpfe an diesem Tag.

Etwas Startschwierigkeiten hatte Antonia. Im ersten Kampf verlor sie denkbar knapp. Die entscheidende Wertung durch den Kampfrichter war umstritten. Richtig in Fahrt zeigte Antonia, dass man wieder mit ihr rechnen darf. Auch Trainer Christian Zink staunte nicht schlecht, als der neue Kampfwurf – ein Hüftfeger – erstmalig im Wettkampf präsentiert wurde. Letztendlich zählt der zweite Platzals Fahrkarte zur Gruppenmeisterschaft Ost und so darf sich gefreut werden.

Richtig heiß wurde es in der weiblichen Jugend U18. Diana Greiner und Lisa starteten mit 14 Jahren eine Altersklasse höher, da die eigene Klasse zu schlecht besetzt war.

Lisa Schlöffel aus Gotha biss sich bis Platz 3 durch. Deutlich konnte man mehrfach sehen, dass man mit 14 doch noch nicht die Kraft der U18 besitzen kann. Aber ein dritter Platz in der U18 bedeutet zur Gruppenmeisterschaft Ost ein gutes Startkapital an Erfahrung.

Diana Greiner aus Gamstädt nutzte die Kraft Ihrer Gegnerinnen mehrfach. Mehr als einmal flog eine Gegnerin nach einem Schulterwurf auf die Tatami. Auch im Part 1 – Schläge und Tritte – konnte Diana punkten. Katarina Molitor nahm das erste Mal an einem Wettkampf teil und gewann vor allem Erfahrung.

Markus Peuckert starte in der Klasse U21 bis 94 kg mit über 10 kg Untergewicht, da auch in seiner Klasse kaum Gegner gekommen waren. Er setzte sich, trotz Altersunterschied klar gegen seine zwei Vereinskameraden Wolfgang Mende aus Mühlberg und Richard Weber aus Cobstedt durch. Beide nahmen das erste Mal an einem Wettkampf teil und gaben ihr bestes für unseren Verein.

Den hohen Gewichts- und Altersunterschied konnte Markus gegen einen Leinefelder Sportler nicht aufholen. Markus verlor knapp nach Punkten. Markus hielt sich erstaunlich gut im Kampf gegen Matthias Kirchner vom PSV Meiningen. Der junge Meininger ist Bundeskader C Mitglied des Deutschen Ju-Jutsu Verbandes. Beide klopften sich anschließend auf die Schulter und Matthias lud Markus zum Wettkampftraining ein. Dieses Angebot wird sicherlich genutzt.

Die Landesmeisterschaft des Thüringer Ju-Jutsu Verbandes wurde sehr schlecht besucht. Es ist kein Geheimnis, dass die Vorbereitung durch den Verband an sich, verbessert werden muss. Dies beginnt mit dem rechtzeitigen Versenden der Ausschreibung und endet mit einer Auswertung der Veranstaltung. Ganz bewusst soll dies nicht als Kritik am neuen Vizepräsidenten Leistungssport verstanden werden. Denn dieser bemühte sich im Vorfeld redlich einen guten Job zu machen.



Christian Zink

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