Sie sind hier: Neues

18.09.2009 Mit dem Drahtesel auf Tour –Vereinsfahrt aktiv gestaltet

Vom 18.09. bis 20.09.2009 fand unsere diesjährige Vereinstour statt

Geplant und umgesetzt wurde unsere diesjährige Vereinsfahrt von Sebastian, Fabian, Sabine und vielen fleißigen Helfern. Am Freitag, den 18.09. ging es für einige Tapfere unseres Vereins in Erfurt los. Treffpunkt war gegen 16 Uhr in Erfurt am Wiesenhügel. Leider waren hier nur 9 super „durchtrainierte“ Radwanderer am Start. Aber es war super Wetter. Wir hatten super Laune und es war eine super gut ausgesuchte Strecke, die mit ein paar schwierigen Steigungen auch für Seltenfahrradfahrer gut zu bewältigen war. Also Lob für die Routenplanung an Sebastian und Fabian. Nach ca. 15 km kamen dann die 9 Unerschrockenen durstig und hungrig in Hohenfelden auf dem Zeltplatz an.

Hier waren aber auch schon fleißige Heinzelmännchen zu Gange. Die Zelte waren aufgebaut, Getränke kalt gestellt und der Grill in Position und schon Bratfertig entzündet. Nun brauchten nur noch die Würstchen aufgelegt zu werden. Nachdem alle Bäuche voll waren fanden wir uns zu einem geselligen Umtrunk um das Lagerfeuer ein, um den Tag ausklingen zu lassen. Auch Nachtgespenster waren unterwegs, wie man unschwer erkennen kann.

Ab 7 Uhr war dann ein teilweises Erwachen aus verschiedenen Zelten zu vernehmen. Die Glut des Lagerfeuers spendete noch Wärme. Anfängliche Nebelschwaden klärten sich zum Sonnendurchbruch auf. Es versprach ein sommerlicher Tag im September zu werden. Langsam erwachte auch der Rest des Zeltlagers. Vielleicht war ja der vielversprechende Kaffeeduft der Auslöser. Nach einem sehr üppigen und ausgedehnten Frühstück schnappten wir alle unsere Fahrräder und es ging auf zum Kletterwald. Nach einer sehr langen Einweisung durch die Kletterwald-Betreiber ging es dann endlich für uns los. Wir hangelten uns von Baum zu Baum über Stahlseile. Teilweise waren dabei unsere Ausführungen weniger spektakulär als unsere in den Bäumen lebenden Vorfahren. Aber es hat meiner Meinung allen super Spaß gemacht. Auch eine gelbe Weste wurde an keinen von uns vergeben.

Die Klettertur absolvierten alle mit Bravour.

Mit dem Fahrrad ging es dann weiter bis nach Kranichfeld. Dies ging im Eiltempo, weil immer bergab. Nach ca. 15 min hatten wir den Fuß der Burg erreicht. Hier war der Anstieg nur noch zu Fuß machbar. Auf der Burg angekommen erwarteten uns schon Getränke und Verpflegungsbeutel zum Auftanken. Hier sei auch unseren motorisierten Mitstreitern Dank gesagt für die super Verpflegung. Denn auch solch eine Vereinsfahrt kann nur mit fleißigen Helfern funktionieren.

Auf dem Gelände der Burg wurde uns bei Sonne pur von einem Falkner eine Vogelshow der Superlative präsentiert. Danach ging es wieder zurück zum Zeltplatz.

Zum Ausklang des Tages mit Sonnenschein pur trauten sich auch badende in den Stausee, um zu sehen wie kalt das Wasser schon so ist. Ein paar Zuschauer waren auch am Steg, die zum Schluss nicht anders konnten als auch das Wasser zu erkunden.

Auch das Abendbrot war wiederüppig und eigentlich auch wieder viel zu viel, aber besser dicke satt als knurrende Bäuche!!! Auch das Lagerfeuer war wieder gut besucht und einige hielten durch und fanden 2 Uhr früh erst den Weg ins Zelt. Für 3 ganz Harte war es ein Muss am zu schlafen. Hut ab. Am nächsten Morgen kämpften sich dann einige noch sehr verschlafen aus den Zelten. Kaffee wurde gekocht und gut und ausgedehnt gefrühstückt. Danach fand das gemeinsame aufräumen und der Zeltabbau statt. Dies ging auch verhältnismäßig zügig von statten. Eine vorbereitete Schnipseljagt fand nun auch noch statt. Die Fahrradfahrer wurden in 2 Gruppen aufgeteilt, und waren ca. 1,5 Stunden unterwegs.

Fleißige Heinzelmännchen bereiteten nun noch das Mittag auf einem Gaskocher zu. Bei Ankunft der Jäger und Gejagten waren Spagetti und Tomatensoße fertig. Es mundete allen sehr gut.

Abschließend wäre zu sagen. „Es war eine super Vereinsfahrt, bei super Wetter und super Organisation. Den Organisatoren und den Helfern, die zum Gelingen bei getragen haben sei an dieser Stelle ein super Dankeschön ausgesprochen. Wünschenswert wäre, wenn im nächsten Jahr auch die zu Hause gebliebenen mit teilnehmen könnten und sich somit am Vereinsleben beteiligen könnten. Denn ein Verein lebt von und mit seinen Vereinsmitgliedern.

Sylvia Seth