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17.11.2007 Drei Burgenpokal 2007

Wer Judo und Karate kennt, kann sich die Mischung vorstellen - die im Ju-Jutsu entsteht. Jedes Jahr richtet der KSV Jitoku e.V. seinen "Drei Burgenpokal" aus. In diesem Jahr kämpften am 17.11.2007 in Wandersleben über 100 Sportler aus 8 Bundesländern um den Wanderpokal.
Dr. Gerhard Päselt (CDU ) eröffnete die Veranstaltung und begrüßte die vielen Sportler und Gäste.
Markus Peuckert vom Gamstädter / Neudietendorfer Verein gab alles und gewann jeden Kampf.  So wurde zB. Tom Folgmann vom KSC Arnstadt von Markus mit einem technischen KO deklassiert. Mehrere Fußtritte trafen den Arnstädter, eine erfolgreiche Beinsichel und eine anschließende Festhalte reichten locker zum Sieg. Der Bayer Ralf Pechtold musste nach weniger als 30 Sekunden die Matte verlassen, denn auch in diesem Kampf setzte sich Markus eindrucksvoll in Szene. 

Markus Marks und  Tom Oschmann ebenfalls für den KSV Jitoku kämpfend, eroberten sich in der Klasse der Senioren bis 62 kg Platz 2 und 1 . Platz 3 belegte ein Niedersachse.
Unsere Kleinsten hatten auch ihren großen Auftritt. Bei den Kindern gelten besondere Regeln, so ist z.B. kein Kontakt beim Schlagen erlaubt. Erstmalig ging es für Eric Hüttner auf eine offizielle Matte. Er errang Platz 2 in seiner gut gefüllten Gewichtsklasse. Mehrfach schaffte er es, mit einer Außensichel sich Punkte zu sichern.

Unsere sonst so von Erfolg verwöhnten jungen Damen konnten die Konkurrenz leider nicht knacken.
Jasmine Schlöffel aus Gotha verlor jeden Kampf, wenn auch oft nur knapp. Im Kampf gegen die Berlinerin reichte ein kleiner Fehler und sie wurde mit einem Schulterwurf geworfen. Die anschließende Festhalte und eine gewerteter Schlagtechnik zum Kopf beendeten den Kampf vorzeitig. Auch die andern 14 jährigen Mädchen aus Brandenburg, Berlin und Bayern zeigten einen winzigen Tick mehr Leistung.
Sophie Sandig startete in Ihrer Klasse mit einem Untergewicht von ganzen 4 kg und erkämpfte sich trotzdem den 2. Platz. Die aus Kleinrettbach stammende Kämpferin zeigte trotz Trainingspause, dass man mit ihr rechnen musste. Besonders durch ihre langen Schläge und Tritte ergatterte sie sich ihre Punkte.
Unsere Kleinste der großen Mädchen stand gut vorbereitet auf der Matte. Antonia Müller aus Frienstedt gewann ihren ersten Kampf durch technisches KO. Auch Sie war die leichteste in ihrer Klasse. Wirklich verbessert haben sich ihre gerade Fausttechniken zum Körper. Antonia fegte erfolgreich über die Matte und gab sich erst im Finalkampf geschlagen. Auch Sie kassierte für uns einen zweiten Platz.
Wirkliches Pech hatte Diana Greiner. In ihrem zweiten Kampf wurde sie mit einem Schulterwurf unglücklich zu Boden gebracht. Hierbei fiel Sie auf die Schulter und musste im Anschluss ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen. Für Sie war der Wettkampf vorzeitig zu Ende. Trainer Christian Zink fuhr im Krankenwagen nach Gotha mit. Seit mehr als 7 Jahren hatten wir keinen echten Unfall mehr im Verein. An dieser Stelle wünschen wir Diana aus Gamstädt alles Gute.

Besonders Stolz war Steven Brylla. Er nahm an seinem zweiten Wettkampf teil und gewann erstmalig einen Kampf. Auch wenn er in seiner Gewichtsklasse noch keine echten Akzente setzen konnte, so darf man bei fleißigem Training zuversichtlich sein.

Obwohl Ju-Jutsu unter anderem die Dienstsportart der Polizei ist, verletzten sich weitaus seltener Sportler, als vergleichsweise beim Fußball oder anderen Sportarten.

In der Endwertung erreichte der Bernauer Ju-Jutsu Verein die höchste Wertung. Der an der Uni Jena geläserte Steinpokal muss im nächsten Jahr zurück gewonnen werden. Wir werden alles daran setzen.

 

 

Christian Zink
für den KSV Jitoku